Projektbeschreibung des MASTANLAGEN WIDERSTAND

..die detaillierte Projektbeschreibung des MASTANLAGEN WIDERSTAND wurde in den letzten Tagen fertiggestellt.
Sie soll und will Euch helfen, mehr über das Projekt und Aktionsbündnis MASTANLAGEN WIDERSTAND zu erfahren.

Und hier ist sie:

Projektbeschreibung – Versuch eines Selbstverständnisses

Das Aktionsbündnis gegen Wiesenhof MASTANLAGEN WIDERSTAND stellt einen Zusammenschluss aus verschiedenen Gruppen, Einzelpersonen und Aktivist_innen dar.

Es soll eine Plattform bieten, sich über das Thema und die Problematik von Hühnermastanlagen auszutauschen, zu vernetzen und zu informieren.

Die Intention und die Ziele des Bündnisses sind zum einen, Transparenz über die Standorte und Betreiber_innen, Größen und Haltungsbedingungen im Speziellen und im Allgemeinen, sowie die
kurz- und langfristigen Auswirkungen und Folgen der Mastanlagen und Schlachtfabriken zu schaffen.
Neben Basisarbeit wie Recherchen und Standortkarte, das Zurverfügungstellen von Infomaterial,
einer mobilen Fotoausstellung, regelmäßigen Vernetzungstreffen, Nutzen von Medien (Website, Facebook, Mailingliste, Newsletter) bilden auch Aktionen und breite Öffentlichkeitsarbeit einen wichtigen Schwerpunkt der Bündnisarbeit.
Konkret will das Bündnis Hühnermastanlagen und somit Zulieferbetriebe für
Wiesenhof-Schlachtfabriken verhindern, um effektiv gegen das Ausbeuten und Töten von Tieren, gegen regionale sowie globale Umweltverschmutzung und menschliche Unterdrückung vorgehen zu können.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Aktionsbündnis aber vor allem initiierenden Charakter – das bedeutet, dass Gruppen, Einzelpersonen und Aktivist_innen nötig sind, die dann Projekte in ihrer Umgebung oder überregional ins Leben rufen und selbst gestalten.
Gleichzeitig hat es sich das Aktionsbündnis gegen Wiesenhof zur Aufgabe gemacht, Widerständige durch Austausch und Vernetzung, sowie Bereitstellen von Informationen solidarisch zu unterstützen.

Dass Wiesenhof als Aufhänger und thematischer Schwerpunkt des Aktionsbündnisses gewählt wurde, hat nicht vorrangig und allein damit zu tun, dass Wiesenhof größter „Geflügel“konzern Deutschlands ist und damit ausgedrückt werden sollte, dass dieser besonders miserabel, katastrophal und rückständig sei.
Gleichzeitig ist es bei Wiesenhof auch nicht besser als anderswo und soll schlussendlich damit innerhalb der Bündnisarbeit symbolisieren, wie Tierhaltung systematisch auch in anderen Unternehmen betrieben wird.

Bisher beschränkt sich die Bündnisarbeit auf den süddeutschen Raum, um kontinuierlich und offen zusammenarbeiten zu können.
Gleichzeitig sollen Unterstützer_innen oder Aktive in anderen Teilen der Welt nicht ausgeschlossen werden, da Mastanlagen nicht nur eine regionale, sondern weltweite Problematik darstellen.

Das Aktionsbündnis hat einen emanzipatorischen Anspruch, weshalb ein rücksichtsvolles Handeln und Denken wichtig ist – was bedeutet, dass innerhalb des Bündnisses versucht wird, Herrschaftsverhältnisse zu hinterfragen und diese abzulehnen.
So gibt es keine_n Chef_in des Aktionsbündnisses und es positioniert sich klar gegen andere Unterdrückungsmechanismen wie Rassismus, Sexismus, Nationalismus.


2 Antworten auf „Projektbeschreibung des MASTANLAGEN WIDERSTAND“


  1. 1 Andrea Oppermann 10. März 2013 um 6:42 Uhr

    GUT!!!

  1. 1 animal2000 » Blog Archive » Bitte Schreiben Dezember II: Internet Pingback am 29. Dezember 2012 um 14:05 Uhr
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